Was Studio2 mit Ikigai zu tun hat – außer, dass es sich reimt

Manchmal versteht man erst im Nachhinein, warum eine Entscheidung richtig war. Für Stranzi und Sybille war die Gründung von Studio2 so eine Entscheidung.
Fotocredit: Studio2

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Studio2 entwickelt Kommunikation, die zu dir und deiner Zielgruppe passt.

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Wir wussten von Anfang an, was wir machen möchten, wie wir arbeiten möchten und vor allem auch, wie nicht. Als wir dann vor kurzem auf einem Workshop waren, bei dem es unter anderem um Ikigai ging, da war uns plötzlich klar: Ja genau! Das ist es!

Ganz neu war der Gedanke für uns nämlich nicht: Über Ikigai hatten wir schon einmal auf Instagram geschrieben, weil uns dieses Konzept damals schon ziemlich gut beschrieben hat: arbeiten an dem Punkt, an dem sich das trifft, was wir gut können, was wir gerne tun und was gerade gebraucht wird. Und zwar so, wie wir es möchten.

 

Vier Kreise – und noch ein bisschen mehr

Wer Ikigai in eine Suchmaschine eingibt, landet ziemlich schnell bei einer Grafik mit vier Kreisen: Was liebe ich? Was kann ich gut? Was braucht die Welt? Und wofür werde ich bezahlt?
In der Mitte: Ikigai.

Das ist sehr gut nachvollziehbar, was vermutlich auch ein Grund dafür ist, warum sich genau diese Darstellung so gut verbreitet hat. Mit dem ursprünglichen japanischen Verständnis von Ikigai hat das allerdings nur bedingt zu tun: Das bekannte Vier-Kreise-Modell ist eine spätere westliche Interpretation, der japanische Begriff ist wesentlich weiter gefasst.

 

Ikigai oder das, wofür es sich zu leben lohnt

Ikigai lässt sich nicht ganz eindeutig übersetzen. Gemeint ist ungefähr das, was dem eigenen Leben Sinn und Wert gibt. Und das muss weder der eine große Lebenszweck noch zwingend der Beruf sein: Ikigai kann in Beziehungen liegen, in einer Beschäftigung, in kleinen alltäglichen Dingen oder eben auch in der Arbeit. Und genau an diesem Punkt wird es für uns interessant: 

 

Wie viel Ikigai steckt im Studio2

Wir haben Studio2 nicht gegründet, weil wir eines Tages vier Kreise auf ein Blatt Papier gemalt haben und in ihrer Schnittmenge zufällig „Studio für kreative Kommunikation“ stand. Aber wenn wir heute darauf schauen, warum wir gerne gemeinsam im Studio2 arbeiten, tauchen erstaunlich viele dieser Fragen wieder auf.

Wir schreiben gerne. Wir gestalten gerne. Wir denken gerne über Kommunikation nach, entwickeln Konzepte, gestalten, diskutieren über einzelne Wörter und beschäftigen uns manchmal länger mit einem Gedanken, als wirtschaftlich vermutlich vollkommen vernünftig wäre. Wir können das, was wir tun … und wir tun es wirklich gerne.

Wir erleben nahezu jeden Tag, dass gute Kommunikation gebraucht wird – Kommunikation, die durchdacht ist, verständlich und passend zu den Menschen, die dahinterstehen. Und ja: Wir können damit unseren Lebensunterhalt verdienen … ein nicht ganz unwesentlicher Punkt, wenn aus einer Leidenschaft ein Beruf werden soll.

 

Arbeit, die zu uns passt

Vielleicht liegt also genau darin für uns die Verbindung zu Ikigai: Nicht darin, dass Arbeit alles sein muss, das soll sie gar nicht. Sondern darin, dass wir einen ziemlich großen Teil unserer Tage mit etwas verbringen dürfen, das zu uns passt. Mit Themen, die uns interessieren. Mit Aufgaben, die wir gut können und bei denen wir trotzdem immer noch dazulernen. Mit Menschen, mit denen wir gerne arbeiten. Und mit der Freiheit, manche Dinge bewusst anders zu machen.
Studio2 ist deshalb nicht nur die Antwort auf die Frage, was wir beruflich machen wollten: Es ist auch eine Antwort darauf, wie wir arbeiten möchten. 

 

Das Wie im Ikigai

Für uns gehört deshalb auch das Wie zu dieser ganzen Ikigai-Geschichte: Wie viel Raum haben unsere Ideen, auch die verrückten? Wie gehen wir als Team miteinander um … und wie mit unseren Kund:innen? Welche Projekte wollen wir annehmen und welche lieber nicht? Und wie schaffen wir einen Arbeitsalltag, der nicht nur funktioniert, sondern einer ist, den wir tatsächlich gerne haben?

 

Unser ganz persönliches Ikigai

Wir möchten Studio2 nicht auf eine große japanische Lebensphilosophie reduzieren. Dazu ist Ikigai zu persönlich – und Studio2 steht ja auch erst am Anfang. Aber wir mögen den Gedanken dahinter:
Dass es Dinge geben darf, für die man morgens gerne aufsteht. Dass an etwas arbeiten und dabei Freude empfinden keine Gegensätze sein müssen. Dass Arbeit sinnvoll sein kann, ohne aber zur gesamten Lebensaufgabe erklärt zu werden. Und dass unser Studio2 da einen für uns perfekten Weg einschlägt.

 

Kennst du dein Ikigai?

Verrat es uns, wir sind gespannt auf das, was deinem Leben Sinn gibt! Und natürlich auf dich.

Noch mehr Wissenswertes

Wir sind bereit, wenn du es bist!

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